3

06.11.: Zeche1 Eröffnung

FacebookTwitterGoogle+

KeyVisual_neu_einzeln

Nach der ZAK kommt das ZUK! Während die „Zukunftsakademie“ an der Humboldtstraße bereits seit einem Jahr „transkulturelle Perspektiven in die Kunstproduktion“ befördern will, erwacht das „Zentrum für urbane Kunst“ Anfang November an der Prinz-Regent-Straße zum Leben.

Da, wo einst Reinhild Hoffmann ihr Tanztheater präsentierte, entsteht nun also unter der Leitung vom Pottporus das „Zentrum für urbane Kunst“: Zwischen Hans Nieswandts Popakademie, Romy Schmidts Prinzregenttheater und den Ü40-Parties der guten alten Zeche startet die Eröffnungswoche der neuen Zeche1 am Freitagabend mit der langen Nacht der urbanen Kunst und (neben allerhand Tanz, Performances und Installationen) der Eröffnung der Ausstellung „Zeichen und Wunder – Graffiti als visuelle Dissidenz“. Und wer die Tanztheater-Premiere von „Einer flog über das Kuckucksnest“ in den Kammerspielen des Schauspielhauses an der Königsallee besucht hat, der darf sich an diesem Tage besonders glücklich schätzen:
Ihn fährt bequemerweise nämlich ein Shuttle-Bus hoch zur Zeche! Beziehungsweise direkt zum neuen „Kreativ.Quartier Prinz Regent“.

„Open“ ist das Motto und das neue Zechen-Zentrum danach dann eine ganz Woche lang:
Samstag fragt das Ensemble des Folkwang Tanzstudios „Would You Like An Invitation To My Destination“, Sonntag besucht das kainkollektiv die „Burn Out City“ mittels einer „Globe Opera“, das Montags-Motto ist „Play“ mit drei Performances von Theaterwissenschaftlern der Szenischen Forschung der Ruhruni, am Dienstag kommt „The Man“ als Premiere vom Pottporus e.V. bzw. von Renegade (die sich ja bereits seit fünf Jahren am Schauspielhaus und seit mehr als zehn Jahren in Herne betätigen) auf die Bühne, mittwochs zeigen junge Choreografen aus dem Institut für Zeitgenössischen Tanz der Folkwang-Uni neue Arbeiten, Donnerstag gibt’s gleich zwei Events: erst eine Podiumsdiskussion über den Stand der Dinge in der Welt des Pop mit Gästen des benachbarten Instituts für Populäre Musik („This Is Our Music On Brains“), danach beschert uns dann das Patricia Noworol Dance Theater noch einen „Replacement Place“ – Freitag ist frei und schon die erste Woche rum!

Zum Abschluss der Eröffnungsfeierlichkeiten dieser neuen Plattform und Produktionsstätte lädt am Samstag, den 14. November, dann noch der Autor und Graffiti-Ausstellungs-Kurator Robert Kaltenhäuser zu Lesungen und Performances rund um die Street-Art und einem Thementag zu dieser zeitgenössischen Form der Sachbeschädigung ein, während man sich am Sonntag, den 15. November, in einer Werkschau an den künstlerischen Arbeiten der Studierenden des Instituts für Tanz und Bewegungskultur der Sporthochschule Köln erfreuen kann. Puh!

Freitag, 06.11. (22 Uhr), Zeche1 (Prinz-Regent-Straße)

3 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.