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10.01.: 70 Jahre Bochumer Künstlerbund

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Ein kleinen Videorundgang durch die aktuelle Ausstellung Bochumer Künstler im Museum hab ich ja schon letzten November gemacht. Laufen sollte die Ausstellung ursprünglich nur bis zum 10. Januar, sie wurde dann aber doch schon sehr frühzeitig um drei Wochen bis zum 31. Januar verlängert. Dennoch wird der kommende Sonntag dazu genutzt, das Jubiläumsjahr des Bochumer Künstlerbundes fröhlich und feierlich einzuläuten.

Vor stolzen siebzig Jahren gegründet, diente der Künstlerbund anno 1946 ja noch vor allem dazu, den Bochumer Künstlern einfach die allernotwendigsten Mittel und Materialien wie Farben und Leinwände bei der britischen Besatzungsmacht zu organisieren, heute versteht sich der Verein mit all seinen Aktivitäten vor allem als starker Ansprechpartner im Kulturbereich, der für ein Stück Identität und „emotionale Beheimatung“ stehen – und durchaus zu einem gewissen Werbeffekt für Bochum beitragen – will. Anders als andere Künstlerbünde in anderen Städten ist der Verein in der Stadt Bochum ja bestens vernetzt und verankert – so liegt die Geschäftsführung des Vereins ja freundlicherweise seit siebzig Jahren beim Kulturbüro der Stadt.

Siebzig Jahre – siebzig Mitglieder: Außer der Beteiligung an der erwähnten Ausstellung im Kunstmuseum an der Kortumstraße stehen dieses Jahr noch eine Ausstellung in den Kunsthallen an der Rottstraße an (Eröffnung am 4. März), in der sieben Fotografen alle siebzig Mitglieder des Bochumer Künstlerbundes porträtiert haben –
sowie eine weitere Ausstellungsreihe auf Schloss Kemnade (vom 8. Mai bis zum 7. August).

Zudem ist man mit Eberhard Brune im Gespräch bezüglich einer neuen eigenen Galerie in der City (auf der Huestraße)  und wird im Herbst im (sich momentan noch in Renovierung befindlichen) Schlieker-Haus in Querenburg zu Gast sein. 

Kommenden Sonntag allerdings hat man sich zur Feier des Jubiläumsjahres erst einmal allerlei illustre Gäste eingeladen. Es wird getanzt und gesungen, geplauscht und geplaudert, musiziert und moderiert – Überraschungen nicht ausgeschlossen – und wie schon zur Eröffnung wird natürlich auch Thomas Eiskirch vorbeischauen –
genauso wie der allseits beliebte Poetry-Slammer Sebastian 23!

Sonntag, 10.01. (15 Uhr), Kunstmuseum (Kortumstraße)

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