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100 Tage Thomas Eiskirch

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EISKIRCH_BOCHUM

28.01.2016: Dies ist keine Kaffeekanne. Dies ist das Bild einer Kaffekanne. Und auf dem Bild dieser Kaffeekanne spiegele nicht nur ich mich in ihr, sondern auch der Jens vom Pottblog. Hinter der Kaffeekanne allerdings freut sich Thomas Eiskirch, dass er seine ersten hundert Tage als Oberbürgermeister „ohne blutige Nase“ überstanden hat: In diesen ersten hundert Tagen hat er nämlich unter anderem nicht nur die nervige Baustelle auf der Mitte der Kortumstraße freigeräumt, ein schick gestaltetes Kunst-Licht an der Alleestraßenbrücke angeknipst und die segensbringenden Sternsinger im Rathaus empfangen, nein, neben der Begegnung mit RVR-Verantwortlichen, der Begrüßung von Studenten und der Beglückwünschung von Künstlern darf zum Beispiel neben einem souverän gestemmten Städtetag auch der geschickt eingefädelte Neubau der Vonovia AG als ausgesprochen gute Nachricht in die Geschichte seiner ersten hundert Tage eingehen.

Zwar hält die Flüchtlingsthematik derzeit viele Mitarbeiter in Atem und ja fast die ganze Stadt auf Trab (siehe auch dieses nicht ganz uninteressante Video) – Stadtdirektor Michael Townsend allerdings sollte trotz seines ganzen Stresses rund um die Flüchtlingskoordination bald nicht nur Zeit finden, das lang ersehnte Musikforum zu eröffnen, sondern auch noch viel bälder (also schon in den nächsten Tagen ), endlich die frohe Botschaft zu verkünden: nämlich die des neuen Schauspielhaus-Intendanten.

Und während sich die nächsten Baustellen (nicht nur auf der Kortumstraße) schon am Horizont abzeichnen, hat sich Thomas Eiskirch erstmal kurzerhand komplett von der nostalgisch traditionellen Grußfloskel „Glück auf“ (die ich persönlich noch nie sonderlich leiden konnte) verabschiedet (Ausnahmen bestätigen demnächst die Regel).

Schlimme böse Wörter mit vier oder fünf Buchstaben wie Opel und Nokia werden von nun an auch nicht mehr in den Mund genommen, denn nicht romantisch-verklärend-rückwärtsgewandt, sondern optimistisch-bürgernah-zukunftsorientiert soll ab jetzt ja die Stimmung sein – von daher Schluss auch mit dieser kleinen Rückschau hier.

In den Mund genommen werden sollten allerdings in in nächster Zeit vielleicht auch nicht mehr so viele Colorados, denn sonst passen irgendwann die schicken Anzüge nicht mehr. Das nur mal so als total zukunftsorientierter Tipp für die nächsten hundert Tage.

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