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12.11.: Eröffnung – Zeitzeug_Festival 2015

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Jedes Jahr das gleiche: Schwupps, ist er wieder da, dieser Flyer, und wieder einmal weiß man gar nicht so recht, wohin man den Blick zuerst wenden, worauf Augenmerk und Aufmerksamkeit zuerst werfen soll – auch in seinem 13. Jahr bleibt das einst als „megaFon Theaterfestival“ gestartete Zeitzeug_Festival angenehm unaufgeräumt, beständig unsortiert und sympathisch chaotisch.

Diese Jahr scheint sich vor allem die Zukunftsakademie an der Humboldstraße zu so etwas wie einer Art Herzstück bzw. Festivalzentrum für den Festivalzeitraum herausgeschält zu haben, wobei noch vor der dortigen Eröffnung am Donnerstagnachmittag schon an anderen Orten andere Kleinigkeiten um ein kleines bisschen Beachtung von Zeitzeug_en und Zeitzeug_innen buhlen. So werden schon ab zehn Uhr morgens in der Stadtbücherei ein Film und eine Ausstellung präsentiert, auch in der Mensa der Ruhruni und im Neuland gibt es am Donnerstag dies und das und performative Interventionen und interdisziplinäre Innovationen zu sehen, ja, selbst in die Drehscheibe als ganz neue Spielstätte hält in diesem Jahr gleich am Starttag eine „analoge Transformation“ Einzug.

Einfacher zu merken ist auf jeden Fall die Party in der Trompete am Donnerstag um 22 Uhr. Egal, wer da eigentlich auflegt und was da überhaupt passiert: erstmal feiern und dann mal sehn, ob man am Freitag oder Samstag oder Sonntag noch den Weg durch dieses „partizipative Labyrinth“ mit „revolutionärem Gefummel“ in die Humboldt- oder die Rottstraße findet.

zzeitzeug

Donnerstag–Sonntag, 12.–15.11., Neuland, Kunsthallen, Zukunftsakademie, Trompete, Drehscheibe, Stadtbücherei, Ruhruni

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