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22.10.: Niq Mhlongo

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Eigentlich geht’s ihnen gut: Erfolgreiche Karrieren und Kontakte zur Politik garantieren Kimathi und seinen Kollegen ein Leben im Luxus im neuen Südafrika, nachdem sie in den schlimmen Zeiten der Apartheid ein paar harte Jahre im Exil in Tansania und Angola verbringen mussten – ja, es ginge Kimathi gut, wenn ja, wenn da nicht diese seltsam rätselhaften Frauengestalten wären, die ihn da dauernd in Form von Visionen, Träumen und Angstzuständen heimsuchen würden. Zusammen mit seinen Freunden macht er sich auf den Weg zurück zu einem früheren Gefangenenlager in Angola …

Der 1973 in Soweto geborene Niq Mhlongo erzählt übermorgen in Langendreer von verdrängten Traumata der Exilzeit, die bis heute konkret in die Gegenwart jedes Einzelnen reichen – und allgemein in die der gesamten Gesellschaft Südafrikas; Literaturwissenschaftlerin Indra Wussow moderiert (und Davina Donaldson liest die Übersetzung von Kirsten Wächter auch auf deutsch vor).

Donnerstag, 22.10. (19 Uhr), Studio 108 (Bahnhof Langendreer)

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