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26.11: Die Schöne und das Biest – Premiere im PRT

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Foto: Sandra Schuck

„Weihnachtszauber“, so lautete einst der Untertitel des zweiten Teils von Disneys „Die Schöne und das Biest“, der seinerzeit nur auf Video rauskam und der ja, im Gegensatz zu anderen Fortsetzungen von beliebten Disney-Zeichentrickfilmen (wie „Cinderella 2“ oder „Der Glöckner von Notre-Dame 2“), gar nicht mal so übel war. Doch sorry, ich schweife vom Thema ab …

Also: „Weihnachtszauber“, ja, das könnte für die nächsten Wochen auch das Motto im Prinzregenttheater sein, wenn hier zum allerersten Male ein bezauberndes Musical für die ganze Familie auf die von der bewundernswert dauerkreativen Sandra Schuck sagenhaft märchenhaft gestaltete Bühne gehievt wird.

Freuen dürfen sich also jung und alt auf ein garantiert ganz und gar wunderbar vorweihnachtlich glitzerndes Sing-Spiel – denn erstens hat Regisseurin Romy Schmidt schon vor ihrer Zeit als Leiterin des Prinzregenttheaters solch schöne Stückchen wie „Die Schneekönigin“ inszeniert und kennt zweitens natürlich nicht nur die Disney-Variante von „Die Schöne und das Biest“, sondern beispielsweise auch noch Jean Cocteaus traumhaft fantasievolle Version aus den Vierzigern, die in Deutschland lange Zeit den Titel „Es war einmal“ trug.

Also: „Es war einmal“ … ja, es war einmal ein Schauspielerpaar. Wobei die Tatsache, dass in dieser „Schöne und das Biest“-Fassung von Lucy Kirkwood und Katie Mitchell alle Schauspieler in Wirklichkeit Feen sind, nicht nur Romy Schmidt gefallen hat, sondern allen gefallen dürfte, die der Magie des Theaters liebend gern und oft erliegen.

Es waren also einmal zwei Schauspieler, die in Wirklichkeit Feen sind und in Sandra Schucks bildhübschem Bühnenbild eine charmant schillernde Variante von „Die Schöne und das Biest“ zu stemmen versuchen, während sich ein weißes Kaninchen aus einer anderen bekannten Kindergeschichte ebenfalls ins Prinzregent-Wunderland verirrt hat – und die hinreißend multitalentierte Linda Bockholt, die seit ihrem Erfolg in „Bilder deiner großen Liebe“ fast schon ein alter Hase am Prinzregenttheater ist, das Ganze mit feinen Melodeien aus tausendundeinem Instrument zu untermalen weiß.

Überhaupt ist mit Linda Bockholt auf und Annika Nemec hinter der Bühne (als Bühnen- und Kostümbildassistentin) ja sozusagen die halbe Belegschaft der in Bochum weltberühmten Girl-Group Tengo Hambre Pero No Tengo Dinero nun hier bei „Die Schöne und das Biest“ im Prinzregenttheater versammelt. Doch sorry, ich schweife vom Thema ab …

Also: Bernhard Glose und Yvonne Forster sind keine weißen Kaninchen und auch keine alte Hasen am Prinzregenttheater (sondern hier zum ersten Mal mit von der Party), dem ein oder anderen vielleicht (unter anderem) schon aus der Rottstraße bekannt – und zwei Schauspieler, die zwei Schauspieler spielen, die in Wirklichkeit Feen sind und nun „Die Schöne und das Biest“ spielen.

So, mehr muss man eigentlich gar nicht wissen, um mit vorweihnachtlicher Vorfreude und kindlicher Faszination gespannt wie ein Flitzebogen auf die anstehende Premieren-Bescherung zu warten. Ich sag nur eins: „Weihnachtszauber“.

„Die Schöne und das Biest“ – Premiere: Samstag, 26.11. (16.30 Uhr), Prinzregenttheater

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