0

29.04.: Ramoetry – Punksongs-Ausstellung im Neuland

FacebookTwitterGoogle+

Stefan Matthäus alias Wolverine vom Internetsender „Punkrockers Radio“ hat in den letzten Jahren allerorten allerlei Musiker aus aller Herren und Damen Länder interviewt. Diverse Künstler aus diversen Bands wie Anti-Flag, den Toy Dolls, Millencolin, den Beatsteaks, Lagwagon und Against Me. Tja, und irgendwann kam der Stefan auf die Idee, die Interviewten aus Spaß jeweils einen kurzen (denn kurz sind sie ja immer) Songtext von den Ramones lesen zu lassen. Lesen, nicht singen, wohlgemerkt. Sprechen Sie Punk! Und so sah das aus:

Efrem von Death by Stereo las „I Believe In Miracles“:

bochum_efrem_death-by-stereo-2

Sue von War on Women las „Do You Remember Rock’n’Roll Radio“:

bochum_sue_war-on-women-1

Thomas von den Beatsteaks las „Somebody Put Something In My Drink“:

bochum_thomas_beatsteaks-2

Und wie hört sich das an?

Nun, das kann man von Freitag, dem 29. April, an im Neuland überprüfen. Anhören kann man sich da dann und dort die einzelnen Aufnahmen dieser Lesungen, die, historisch korrekt, klack, klack, klack, auf guten alten Kassettenrekordern laufen – zusammen natürlich mit den jahrzehntealten Punkhits von Sheena, die eine Punkrockerin ist, von Blitzkrieg Bob, von der Rock’n’Roll High School und dem Friedhof der Kuscheltiere.

Bis zum 13. Mai wird die rahmende Ramonones-Ausstellung zudem noch mit prima Programm-Punkten wie einem Konzert von The Rattenpack (am 03.05.) und einer Lesung – rund ums Buch „Mit Schmackes: Punk im Ruhrgebiet“ und andere Geschichten – (am 04.05.) kurz und knackig komplettiert.

Und was sagen die Ramones dazu?

Nun, Joey, Johnny, Dee Dee und Tommy können’s uns ja nicht mehr verraten. Aber CJ, der 1989 den Bass übernahm, der kann. Und „coole Idee“ meinte er. Sprach sogleich von Poetry. Und gebar somit spontan und unabsichtllich auch gleich den eigentümlichen Namen dieser interaktiven Installation und akustischen Ausstellung: „Ramoetry“.

Und natürlich wollte auch CJ was lesen – und kämpfte sich tapfer durch eine deutschsprachige Passage des Ramones-Songs „Born To Die In Berlin“: „Küss mich jetzt Mädchen, es ist alles wahr, du kannst es lesen in der Morgenpost“. Und selbstredend ist auch diese Aufnahme Teil dieser Audio-Ausstellung.

Freitag, 29.04.,–Freitag, 13.05., (außer montags) Neuland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.