0

29.11.: Daniel Brandl im PRT

FacebookTwitterGoogle+

10177987_10202100866339538_5278410391101136889_n

An anderen Orten ist in Bochum an diesem Sonntag ja ganz ganz schlimmer Retrotag: So spielt im Ruhrcongress tatsächlich der alte Chris Norman, der in den Siebzigern mit seiner Band Smokie und „Living Next Door To Alice“ nervte und solo in den Achtzigern einen Schimanski-Tatort mit der Dieter-Bohlen-Schmonzette „Midnight Lady“ verzierte, während in der Matrix das One-Hit-Wonder namens Crazy Town aufschlägt, das die Schrecken der Jahrtausendwende seinerseits um den selten dämlichen Hit „Butterfly“ bereicherte.

Für alle, die keinen Bock haben, sich durch solcherlei Schatten der Vergangenheit den Sonntagabend verderben zu lassen, werden an gleichem Tage aber auch schönere Klassiker in angenehmerer Form serviert: Der Bochumer Cellist Daniel Brandl, der unlängst ja auch Sigmar Gabriel ein Ständchen darbringen durfte, widmet sich unter dem Motto „Bis hierhin und dann weiter“ geschmeidig, gewand und geschmackvoll nonchalant nicht nur Ligeti und Bach, sondern auch eigenen Kompositionen. Und: Jeder zahlt, was er kann!

Das Foto da oben stammt von Daniels letztjährigen Auftritt im I Am Love, am Sonntag schlendern und schweben er und sein Cello allerdings im Prinzregenttheater durch die Genres:

Sonntag, 29.11. (18 Uhr), Prinzbar im PRT

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.