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Besuch in der Zeitmaul-Kapelle

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Ein wenig unscheinbar liegt sie da am Westring, diese kleine weiße Kapelle, an der man jahrelang so achtlos vorbeigeschlendert ist.
Kein Wunder, fand dort in letzter Zeit doch auch nur einmal im Monat ein rumänischer Gottesdienst statt.

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Ein Gottesdienst im Monat ist zu wenig, fanden sie: Nun haben Witek Danielczok, seines Zeichens künstlerischer Leiter des Zeitmaul-Theaters, sowie die Schauspielerin Maria Wolf und der Musiker Serge Cortey dorthin eingeladen, um die neuen Räumlichkeiten ihrer ersten eigenen Spielstätte vorzustellen.

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Nach jahrelanger Wanderschaft durch die Kunsthallen an der Rottstraße, das Theater der Gezeiten, das Thealozzi und zuletzt auch für einen kurzen einmonatigen Zwischenstopp das ehemalige FKT-Gebäude an der Bessemer Straße hat das Zeitmaul-Team nämlich jetzt hier am Imbuschplatz eine neue feste Heimat gefunden.

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Die Kapelle ist offiziell entweiht, das Theater wird offiziell am 19. Dezember eingeweiht. Der Altar ist verschwunden, die Kirchenbänke weggeräumt, die Fenster dunkel abgehängt – der Raum bietet jetzt Platz für ungefähr achtzig Zuschauer und auch der Propst freut sich schon.

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Los geht’s also schon nächste Woche Samstag, wenn die Uraufführung von Witeks neuem Stück „Körperlegenden“ über die neue Bühne geht.

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Passend zur Kapelle als neuem Ort wurde extra für die Premiere von „Körperlegenden“ auch flugs die Zeitmaul-Kapelle als neue Band gegründet: In einer „Messe für den menschlichen Körper“ sollen nächste Woche Samstag nämlich das Schauspiel zweier Darsteller mit der Musik der Zeitmaul-Kapelle sowie mit Videosequenzen und der Bildenden Kunst von Krzysztof Gruse verschmelzen.

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Nach der Premiere und der zweiten Aufführung des Stücks am 29. Dezember sollen hier im nächsten Jahr allerdings nicht nur Eigenproduktionen und die Werke von Witek aufgeführt werden (unter anderem auch die „Fluchtshow“), sondern diese nur den Kern eines Programms bilden, das sich dennoch hauptsächlich auf Arbeiten zeitgenössischer Künstler konzentrieren will.

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Projekte mit Kindern und Jugendlichen sind ebenfalls angedacht.

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Und wer weiß, vielleicht finden hier ja auch schon bald die Freedes ein neues Zuhause …

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