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Bofimax heißt wieder Capitol.

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Mit acht Jahren sah ich meinen ersten James-Bond-Film. „Moonraker“. Mit Roger Moore und dem „Beißer“ Richard Kiel. Ein toller Film, der mich restlos begeisterte. Und regelrecht süchtig machte. Nach weiteren James-Bond-Filmen. Nach älteren James-Bond-Filmen. Nun liefen damals leider keinerlei James-Bond-Filme im Fernsehen. Und meine strahlende Zukunft vom Heimkino mit beidseitig bespielbaren Videokassetten lang auch noch zwei Jahre entfernt. Da erblickte mein achtjähriges Ich das Capitol. Das Capitol-Kino an der Kortumstraße. Dort liefen im wöchentlichen Wechsel alle älteren James-Bond-Filme. Juchu, jede Woche ein anderer James-Bond-Film. Mein Leben war gerettet. Und ich sah sie alle: Von „James Bond jagt Dr. No“ mit Sean Connery über „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ mit George Lazenby bis „Der Spion, der mich liebte“ mit Roger Moore. Und dann eben, zum zweiten Mal, „Moonraker“.
Und dann noch mal von vorn. Bis, als ich dann zehn war, endlich der nächste James-Bond-Film startete, „In tödlicher Mission“. Und beidseitig bespielbare Videokassetten mein Leben veränderten. Also: Danke, Capitol, du hast mir (mindestens) zwei Jahre meiner Kindheit unglaublich verschönert.

P.S.: Das Kino an der Kortumstraße, das später lange Zeit unter dem Namen „Bofimax“ firmierte, heißt jetzt wieder „Capitol“ – seine Zukunft liegt nun in den Händen von Michael Meyer, der in Bochum auch das Metropolis und das Casablanca betreibt.

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