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Der Zaun des europäischen Versprechens

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PLATZ 01

Schon seit sage und schreibe 2004 wurden Menschen aus Bochum, dem Rest des Ruhrpotts und eigentlich der ganzen Welt von Jochen Gerz dazu eingeladen, ihr ganz persönliches „europäisches Versprechen“ abzugeben. Sage und schreibe 14.726 Menschen folgten seiner Einladung.

Während das jeweilige Versprechen für immer das jeweilige Geheimnis des jeweiligen Teilnehmers bleiben wird, sollten die Namen der 14.726 Teilnehmer bereits vor Jahren (eigentlich schon zum Kulturhauptstadtjahr 2010) in insgesamt 21 Basalt-Lava-Platten (von jeweils fünfeinhalb mal knapp vier Metern Größe) eingeschrieben werden. Die erste feine Namensplatte wurde jedenfalls schon vor sechs Jahren im Turm der Christuskirche verlegt. Doch danach kam es erstmal zu Baustopp und Zwangspause. Es gab Stunk und Streit um Steine, also um den Wert und die Wertigkeit jener womöglich allzu edlen oder exklusiven, aber auf alle Fälle einzigartigen Basalt-Lava-Platten aus einem Steinbruch in Armenien, und reichlich dicke Luft zwischen Künstler Jochen Gerz und der Stadt Bochum – und irgendwie kein Geld mehr für diese speziellen Natursteine. Die Fertigstellung jedenfalls verzögerte sich immer weiter.

Doch was lange währt, wird jetzt wohl doch noch fertig. Das, woran kaum noch jemand glaubte, wird jetzt wahr: Der Bauzaun steht und der abschließende Schritt zur Fertigstellung des „Platz des europäischen Versprechens“ hat (endlich?) begonnen!

P.S.: Die Gesamtkosten für das Kunstprojekt betragen 3.350.000 Euro. Der Anteil der Stadt Bochum beträgt 1.575.000 Euro.

PLATZ 02

Die Eröffnung ist am 11. Dezember.

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