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Gute Tante Freede

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09.10.2015

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Die Rotunde ist ja bis auf weiteres geschlossen und eine der beliebtesten dortigen Veranstaltungsreihen seither ohne rechte neue Heimat: Der „Garten Freede“, zu dem die Bochumer Band Die Freedes Monat für Monat stets verschiedenste Künstler und diverse musikalische Gäste geladen hatte, fand bislang noch kein neues Zuhause. Zwar verwandelten die Freedes in den Sommermonaten das Kemnader See- und Hafenfest in einen „Hafen Freede“ und die Mandra-Bühne am Konrad-Adenauer-Platz in ein „Kap Freede“ – trotz guter Hoffnung ist etwas Festes für Freede-Feste daraus jedoch leider nicht erwachsen.tante 01_Fotor_Fotor

Nach der vorübergehenden Vertreibung aus dem alten Katholikenbahnhof Rotunde war allerdings auch ein anderer Bahnhof, nämlich der in Langendreer, unlängst von den Freedes in einen „Bahnhof Freede“ verwandelt worden, als sich mit der Band Ema Yazurlo & Quilombo Sonoro de Argentina illustre Gäste aus Südamerika zum konzertanten Kurzbesuch ankündigten.

Insofern war der Plan, erneut den Bahnhof Langendreer zu entern, durchaus ein naheliegender, als die aus Palermo stammende und grad kreuz und quer durch Europa tingelnde Band Lassatil Abballari auch der Freedestadt Bochum eine Stippvisite abzustatten gedachte.

Bedauerlicherweise kam das zweite Mal in Langendreer aus verschiedenen verständlichen Gründen nicht zustande, aber Ersatz war schnell gefunden – fast so schnell und gut wie die Waffelwerke aus der Wohnküche von Inga und Pipo (die natürlich ebenfalls wieder spontan vor Ort waren): Die Idee, das gemütliche Café Tante Yurgan’s (Ex-Treibsand) an der Castroper Straße mit den Freedes sowie Folk und Folklore (samt Akkordeon und Dudelsack) aus Italien zu bespielen, sorgte für reichlich sizilianisches musikalisches Flair – die gute Tante Yurgan wurde mit einer großen Gästeschar und auf mediterrane Art und Weise mit Sonne und Songs gefüllt.

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