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05.06.: Hoffnung auf Zukunft im Stadtarchiv

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Am Schleipweg in Bochum-Harpen sitzt die „Gewerkstatt“, deren „Kernaufgabe die Entwicklung und Durchführung von Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für besonders benachteiligte Gruppen des Arbeitsmarktes“ ist. Von November bis Januar führte die „Gewerkstatt“ erstmals das Programm „Perspektive Zukunft“ durch. 19 Geflüchtete, die der „Gewerkstatt“ von der Agentur für Arbeit zugewiesen wurden, nahmen daran teil: 15 Männer und vier Frauen, aus Albanien, Algerien, Eritrea, Ghana, Guinea, Mali, Marokko, Mazedonien, Pakistan und Syrien, der Jüngste 19, die Älteste 31.

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In Sachen „kreativer Gestaltung“ sah die Vorgehensweise für die „Perspektive Zukunft“ wie folgt aus:

Die Körperumrisse jeder Person wurden auf eine Tapete aufgetragen und anschließend ausgeschmückt.
Dabei waren die unterschiedlichen Körperregionen für bestimmte Inhalte vorgesehen. Beine: Wo komme ich her? Hände: Was bringe ich mit? Herz: Was liebe ich? Kopf: Meine Gedanken zu meiner Zukunft (meine Wünsche).

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Beim zweiten individuellen Objekt, der sogenannten „Zukunftsbox“, ging’s dann ausschließlich um die Entfaltung von Ideen und Visionen.

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In Gruppenarbeit entstanden danach als dritter Schritt übergroße Alltagsgegenstände mit besonderer Bedeutung im „Pop-Up-Stil“: ein Kochtopf als Symbol für die Gemeinsamkeit im Projekt, Handys als lebensnotwendiges Objekt der Kommunikation auf der Flucht und mit der Heimat, Coca-Cola-Dosen als auf der Erde nahezu überall auffindbar.

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Viertes Ziel des Projekts war dann (noch einmal in Gruppenarbeit) die Herstellung eines Produkts zum Thema „Frieden“.

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Unter dem Titel „Hoffnung auf Zukunft – Flüchtlinge in Bochum“ (der mir nicht wirklich gefällt) und ergänzt um sechs Interview-Videos sind die erstellten Arbeiten nun ab Sonntag, den 5. Juni (bis mindestens Sptember), im Bochumer Stadtarchiv, also genau gesagt: im Zentrum für Stadtgeschichte (Wittener Straße 47), zu sehen, das ja auch immer noch die Karikaturen von Waldemar Mandzel ausstellt.

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