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King Kong, Frankensteins Sohn – oder: An diesem Ort wurd ich für mein Leben geprägt

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So unscheinbar dieser olle Eingang hier an der Dorstener Straße in Bochum-Hamme heutzutage auch wirken mag, so stark hat er doch einstmals mein Leben geprägt.

Wir schreiben das Jahr 1976 oder ’77, ich muss jedenfalls so fünf oder sechs Jahre alt gewesen sein, da entschied sich mein kindliches Gemüt dazu, sich zum allerersten Male einen Film im Kino anzuschauen. „King Kong, Frankensteins Sohn“ sollte es sein, genau hier an der Dorstener Straße, wo sich seinerzeit eben noch das Prisma-Kino befand.

Ein paar Meter weiter hatte es hier in Hamme übrigens zuvor auch noch das Roxy-Kino gegeben, aber das hatte schon dichtgemacht, als ich Mitte der Siebziger ins kinofähige Alter kam.

Wie auch immer: Die gigantomanische Urgewalt von „King Kong, Frankensteins Sohn“ hier im Hammer Prisma hat mein oben erwähntes kindliches Gemüt auf alle Fälle nachhaltig beeindruckt, meinen zukünftigen Filmgeschmack maßgeblich beeinflusst – und hatte für immer und ewig eine Faszination für die Magie dieses Orts namens Kino geweckt.

Und weil es dieses Meisterwerk des phantastischen Monsterfilms eine Zeitlang nur zu gleichsam monströsen Preisen in irgendeiner Art von Heimkinoformat zu erwerben war, gab ich mich Jahre später mit diesem Bootleg hier (oder böser formuliert, mit dieser Raubkopie) zufrieden, um mich trotz kleinerer technischer Unzulänglichkeiten (die es 1976 oder ’77 sicherlich auch im Prisma-Kino zu besichtigen gab) nichtdestotrotz auch als Erwachsenen erneut in den Bann dieses Meilensteins der Kinogeschichte reinziehn zu lassen. Is halt so: Der erste Film im Kino ist wie die erste Liebe – „King Kong, Frankensteins Sohn“ forever!

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