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Noch zehnmal im Dezember: Die Schöne und das Biest

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Foto: Sandra Schuck

„Es war einmal im Dezember“ … Als frischgewordener Vater musste, äh, durfte ich mir einst den Zeichentrickfilm „Anastasia“ nicht nur geschätzte fünfundsiebzig(tausend) mal anschauen, nein, wir hatten damals auch eine „Spieluhr zum Film“ geschenkt bekommen, die jene ganz und gar wunderbare kleine Melodei rund um die Uhr (und darüber hinaus) im Haus erklingen ließ. Insofern beschlich mich neulich im Prinzregenttheater ein gar wundersam wohliges Nostalgiegefühl, als die holde Linda Bockholt jenen bezaubernden Song im Laufe von Romy Schmidts „Die Schöne und das Biest“-Inszenierung immer mal wieder kurz und sanft anklingen ließ, bevor Yvonne Forster das Lied schließlich tatsächlich in seiner ganzen Schönheit ins Mikro sang: „Es war einmal im Dezember“.

Voll verzaubert hatte diese ebenso altmodische wie moderne und musikalisch traumhaft veredelte Märchenadaption im PRT  freilich schon zuvor – und zwar nicht nur mich, sondern ausnahmslos alle Anwesenden, denn wie hier schon voller Vorfreude angekündigt, zieht dieses Stück-im-Stück mit den zwei grandiosen Schauspielern Yvonne Forster und Bernhard Glose, die zwei Schauspieler spielen, die in Wirklichkeit Feen sind und nun „Die Schöne und das Biest“ spielen, groß und klein von Anfang an in seinen Bahn.

Selten wurde die Magie jener sprichwörtlichen Bretter, die die Welt bedeuten, zauberhafter und phantasievoller beschworen und das Publikum auf entzückendere Art und Weise charmanter und betörender in eben jene Welt, in die wunderbare Welt des Theaters, hineingesogen – eine klassische Märchenstory mitreißend und herzzerschmelzend hingezaubert: feenhaft, zauberhaft, magisch.

Insofern sollten alle Lehrer, denen immer nur das Schauspielhaus einfällt, wenn’s darum geht, sich mal mit Schülern ein Theaterstück anzusehen, bitte auch mal einen Besuch des Prinzregenttheaters dringend in Erwägung ziehen!

„Die Schöne und das Biest“ wird im kommenden Monat nämlich noch ganze zehn Mal gezeigt, darunter auch in mehreren Vormittags-Vorstellungen –  mit allerlei theaterpädagogischem Material zur gründlichen Vor- und Nachbereitung im Unterricht.

Und dank der freundlichen Unterstützung des Prinzregenttheater-Freundeskreises steht pro Vorstellung ein Freikartenkontingent von fünfzehn Karten für Geflüchtete zur Verfügung!

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Foto: Sandra Schuck

„Es war einmal im Dezember …“ – hier also die anstehenden Termine:

01.12.: 10 Uhr
06.12.: 10 Uhr
07.12.: 10 + 19.30 Uhr
17.12.: 16 Uhr
18.12.: 11 + 16 Uhr
21.12.: 10 Uhr
23.12.: 16 Uhr
29.12.: 17 Uhr

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