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Otto-Sander-Platz

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Falls jemand es noch nicht mitgekriegt hat: Die Ecke am Badalona gegenüber dem Caffè Zentral, wo die Brüderstraße in den Südring mündet (und, ja, die Neustraße auch, aber die ist ja weniger wichtig), diese Ecke also, die letztes Jahr ein wenig aufgehübscht wurde, heißt seit letztem Monat Otto-Sander-Platz, denn der unvergessene Mime mit der sonoren Stimme („EON: Neue Energie!“) hat sich nicht nur mit seinen eindrucksvollen Ringelnatz-Lesungen ins kollektive Gedächtnis der Stadt eingeprägt, sondern war auch Mitglied im Freundeskreis des Schauspielhauses und dort in den Nuller Jahren beispielsweise mehr als zwanzig Mal in „Der Ignorant und der Wahnsinnige“, mehr als dreißig Mal in „Der Kuss des Vergessens“ und mehr als fünfzig Mal als „Hauptmann von Köpenick“ zu sehen.

Das war ein langer Satz, der Platz direkt am Eingang zum Bermuda3eck erfordert aber noch einen kurzen: Im Tucholsky und im Konkret hat Otto Sander seinerzeit natürlich auch manche Flasche Wein geleert!

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