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Peter Bond und ich

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peter bond ich

Es war einmal in dieser kleineren hinteren Räumlichkeit im Riff, mitunter auch „Trockendock“ genannt, da hatte Arne Nobel den ehemaligen Glücksrad-Moderator Peter Bond zu einem illustren Abend nach Bochum geladen. Im Sommer spielte Arne seinerzeit schon gemeinsam mit Peter Bond bei den Piraten-Festspielen in Grevesmühlen an der Ostsee, Peter Bond hatte zudem just seinen ersten Roman namens „Milla“ veröffentlicht – und aus diesem sollte er im Riff denn auch ein wenig rezitieren. Da sich der allgemeine Publikumszuspruch für das Event jedoch aus mir nicht ganz erfindlichen Gründen arg in engen Grenzen hielt, wurde die Lesung alsbald beendet und hurtig zum gemütlichen Teil des illustren Abends über-, das heißt: zusammen mit der gesamten versammelten Zuhörerschar (circa fünf Leute) rübergegangen in Mandra. Dort trat ich bei ein wenig Speis und reichlich Trank leider erstmal in ein Fettnäpfchen, als ich bei einem Gespräch mit Peter Bond über deutsche Autoren erwähnte, dass ich bei meinem Studium der vergleichenden Literaturwissenschaften, das mir nicht wirklich gefallen wollte, einst ausgerechnet eine Kritik zu dem Roman „Die braune Rose“ von Heinz G. Konsalik verzapfen musste, einem Buch, das mir ebenfalls nicht wirklich gefallen wollte. Was Peter Bond seinerseits nur ganz nonchalent lässig und gentleman-like mit „Heinz G. Konsalik war mein Schwiegervater“ entgegnete. Ups.
Nun denn, dem weiteren heiteren Verlauf des illustren Abends tat der kleine Faux-pas allerdings keinen wirklichen Abbruch.
Zusammen mit Felix Lampert und selbstredend Arne Nobel kommt Peter Bond am 02. Oktober denn auch wieder back to Bochum, erneut zu einer Lesung, diesmal allerdings nicht im „Trockendock“, sondern am Westring, um dort in einem wahnwitzigen Lesemarathon zwölf bis fünfzehn Stunden lang Tankred Dorsts „Merlin“ auf die Bühne des Zeitmaultheaters zu hieven.

Lesung „Merlin oder Das wüste Land“: Sonntag, 02.10. (15.30 Uhr), Zeitmaultheater

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