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Refugee Strike Bochum: Soli-Demo & Diskussion

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01.04.2016: Seit inzwischen zehn Tagen protestieren Geflüchtete vor dem Rathaus. Neben jeder Menge Solidaritätbekundungen für ihren „Refugee Strike“ wird auf der Demo/Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz auch über die Gründe diskutiert, warum sie hier ihr Zeltcamp aufgeschlagen haben, offene Fragen zu ihrem Protest und ihren Forderungen werden geklärt, gemeinsam getrommelt wird natürlich auch.

P.S.: Am selben Tag hat übrigens ein Treffen von Thomas Eiskirch mit der Außenstelle Dortmund des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das fast zeitleich ebenfalls im Bochumer Rathaus stattfand, als Sofortmaßnahme dazu geführt, dass die Asylanträge von 200 Geflüchteten, die in Bochum am längsten auf die Erstregistrierung warten, noch in diesem Monat entgegengenommen werden. Im Mai will die BAMF-Außenstelle Dortmund zudem einen Standort in Bochum einrichten, um die Verfahren zu beschleunigen, wodurch sich auch der Zugang zu Sprach- und Integrationskursen verkürzt.
Außerdem stellen Stadt und BAMF klar: Ja, bereits drei Monate nach dem Erhalt der BÜMA – Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender – dürfen Geflüchtete grundsätzlich arbeiten.

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