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RVR-Klausurtagung im Lottental

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21.01.2016: Ja, es gibt allerhand zu besprechen und beraten hier im beschaulichen Waldhotel Lottental in der grünen Ecke zwischen Ruhruni und Kemnader See: Da wäre zum Beispiel der Ausbau des Springorum-Radwegs; da wäre der lang geplante Grundstückkauf fürs Eisenbahnmuseum in Dahlhausen; da wäre der Umzug der Kultur Ruhr GmbH in den Westpark – der Regionalverband Ruhr (RVR) hat sich für seine zweitägige und gar nicht so stille Klausurtagung in diesem Jahr eine der stillsten Ecken Bochums als pittoreskes Örtchen seiner Erörterungen auserkoren: gutes Essen, gute Gespräche.

Neben Martin Tönnes (Bereichsleiter Planung), Dieter Funke (Bereichsleiter Wirtschaftsführung) und Ulrich Carow (Bereichsleiter Umwelt) ist es vor allem Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, die denn auch schon einiges zu berichten weiß: zum Beispiel, dass der RVR schon Mitte Februar auf dem Springorum-Radweg mit den doch recht aufwändigen Arbeiten zur Untertunnelung der Hattinger Straße beginnen wird – das jetzt geplante Teilstück zwischen der Franziskusstraße und der Schlossbrücke ist ja der dritte Bauabschnitt – und kostet mehr als anderthalb Millionen Euro; gut die Hälfte des insgesamt knapp zehn Kilometer langen Springorum-Radwegs hat der RVR bekanntlich schon fertiggestellt, wobei die Route ja zukünftig die Innenstadt mit dem Stadtteil Dahlhausen und dem dort verlaufenden Ruhrtal-Radweg verbinden wird.

„Auf einem guten Weg“ und fast schon in trockenen Tüchern sind anscheinend auch die Verhandlungen mit der Bahn über den angestrebten Ankauf des Geländes fürs Eisenbahnmuseum in Dahlhausen. Im Zuge der Neuausrichtung und des Umbaus hat sich der RVR ja bereiterklärt, die notwendigen Grundstücke zu sichern – und danach für das Projekt zur Verfügung zu stellen: Die entsprechenden Verträge mit der Bahn sollen jedenfalls tatsächlich schon bis Anfang Februar unterschrieben werden!

Angesprochen wurden in idyllischem Ambiente am Waldesrand auch die aktuellen Pläne, die diversen Freizeit- und Revierparkgesellschaften, an denen der RVR beteiligt ist, endlich in einer neuen Freizeitgesellschaft namens Metropole Ruhr mbH zusammenzuführen. Der Rat in Bochum gehört ja (zusammen mit dem in Essen und dem in Gelsenkirchen) zu den ersten, die diesem neuen Verschmelzungsmodell schon zugestimmt haben.

Thomas Eiskirch (seines Zeichens ja nicht nur OB, sondern auch Mitglied der RVR-Verbandsversammlung und neuer Aufsichtsratsvorsitzender der „Wirtschaftsförderung Metropoleruhr“) freut sich bei allen heißen Diskussionen und Debatten und an diesem kalten Wintertage auch über die warmen Worte von Karola Geiß-Netthöfel: „Der RVR kommt gerne nach Bochum – eine Stadt, die durch die Jahrhunderthalle als Ankerpunkt der ‚Route Industriekultur‘, den angrenzenden Westpark, die Erzbahntrasse und das Freizeitzentrum Kemnade seit Jahren eng mit dem Verband zusammenarbeitet!“  

Und zum Schluss nur nochmal so grob zur Info: Der RVR (mit Sitz in Essen) ist der Zusammenschluss der elf kreisfreien Städte und vier Kreise im Ruhrgebiet (mit rund 5,1 Millionen Einwohnern) und „als Regionalplanungsbehörde für die Regionalplanung“ zuständig. Der Verband ist zum Beispiel  Träger von Infrastrukturprojekten wie der „Route Industriekultur“ und dem Emscher Landschaftspark, wobei die regionale Wirtschafts- und Tourismusförderung sowie die Öffentlichkeitsarbeit für die Metropole Ruhr zu seinen gesetzlichen Aufgaben gehören.

3 Comments

  1. Hallo Betreiber(in) von Bochum Punkt Cool.
    Wir sind eine Bürgerinitiative die sich für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes an der Baumhofstraße in Bochum-Wiemelhausen einsetzt, das obere Lottental. Hier soll mit Hilfe von Stadt und RVR Landschaftsschutzgebiet in Bauland umgewandelt. Ich informiere Interessenten per email und würde gerne auf diese Seite hinweisen, per Link oder wie das geht. Sorry ich bin da nicht so bewandert
    bitte mal melden, Danke

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