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Stefanie Carp wird nächste Intendantin der Ruhrtriennale – im Duo mit Christoph Marthaler als Chefregisseur

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DSCN155617.05.2016: „Eine richtig gute Wahl“ findet Johan Simons, seines Zeichens derzeitiger Intendant der Ruhrtriennale und zukünftiger Intendant am Bochumer Schauspielhaus, die Entscheidung, dass die gebürtige Hamburgerin Stefanie Carp nicht nur ab 2018 für die nächsten drei Jahre seine Nachfolge antritt und die Leitung des großen Musik- und Theaterfestials übernimmt. Sondern auch und vor allem, dass sie diese Aufgabe im altbewährten Team mit dem Schweizer Regisseur (und Musiker) Christoph Marthaler stemmen will!

NRW-Kulturministerin Christina Kampmann jedenfalls bezeichnet die künstlerische Zusammenarbeit des Duos, etwa während ihrer Co-Intendanz in Zürich, bereits als „legendär“. Und Simons ergänzt: „Beide werden die Geschichte der Ruhrtriennale als Festival der Erneuerung fortschreiben“. Stefanie Carp bestätigt das: „Das Schöne an der Ruhrtriennale ist, dass  dieses Festival das Konventionelle nicht verträgt. Es verlangt das Experiment im großen Format.“ Und Christoph Marthaler, der sich ein wenig gegen die Bezeichnung „Chefregisseur“ sträubt, erklärt: „Ich habe als Künstler in Garagen, Bahnhofsbuffets und Fabrikgebäuden angefangen“ – und freut sich schon darauf, demnächst in den ganz speziellen Architekturen des Ruhrgebiets seine ganz spezielle Form des (vor allem: Musik-)Theaters zu inszenieren.

Nach dem Simons’schen „Seid umschlungen“ heißt das Carp/Marthaler-Motto ab 2018 dann übrigens: „Zwischenzeit“.

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