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Udo Lindenberg 1975 in der Ruhrlandhalle

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Obwohl ich Udo Lindenberg heutzutage eigentlich nur noch halb so gut finde wie er sich selber, und vor allem seine aktuelle Platte mit all ihren „Ich dreh mein Ding, ich krieg das hin, ich bin wie ich bin, ändern is nich drin“-Sprüchen frei nach „Marke Eigenlob“ auch einfach nur „Kleine Hymnen an mich selber“ oder „Euer Udo is so geil“ hätte heißen können, waren seine Songs ja früher echt ganz schön schräg und schrill – und bisweilen herrlich (und dämlich) skurril. Nun, wo der voll coole Udo also grad stolze siebzig geworden ist und auf Schalke ein großes Geburtsgskonzi gegeben hat – mit zahlreichen Gästen, die mittlerweile auch eher Karikuraturen ihrer selbst sind (Udo L.: „Düdndüdüdü.“ – Otto W.: „Holladihiti.“) –, sei, aus gegebenem Anlass, mit diesem Plakat hier, noch einmal an die guten alten Zeiten erinnert, genauer gesagt: an den 2. März 1975, als Udo Lindenberg in der guten alten Ruhrlandhalle (jetzt ja RuhrCongress), ebenfalls mit etlichen illustren Gästen, seinen legendären „Ball pompös“ veranstaltete.

Wobei: Veranstaltet wurde die anscheinend ganz famose Sause seinerzeit von Leo Bauer, der sich ja damals zeitweise, und nahezu zeitgleich zu seiner bedeutenden Rolle als emsiger Geburtshelfer des Bermuda3ecks, ebenso emsig als Konzertveranstalter betätigte – und unter anderem auch eben erwähnten Otto Waalkes nach Bochum holte, als dieser noch lustig war.

Ich selber war freilich nicht anwesend, aber offensichtlich machte Leos „Gesellschaft zur Förderung kultureller Veranstaltungen Bochum mbH“ ihrem schönen Namen damals durchaus alle Ehre. Düdndüdüdü.

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