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Westend-Zeitung: Neu in Deutschland

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18.02.2016: Voller Freude und auch ein bischen stolz lud Dorte Huneke-Nollmann zu einer kleinen Party ins Neuland ein. Grund genug zum Feiern gab’s ja, denn immerhin galt’s, die erste DreiViertel-Sonderausgabe „Neu in Deutschland“ zu präsentieren. Das DreiViertel-Magazin an sich ist ja eine Zeitung fürs Bochumer Westend (Goldhamme, Stahlhausen, Griesenbruch), die drei mal im Jahr erscheint; die Sonderausgabe „Neu in Deutschland“ allerdings wurde komplett von geflüchteten Menschen aus Syrien und dem Irak erstellt – und liegt ab sofort hoffentlich an möglichst vielen zentralen Orten in Bochum aus.

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Über fünftausend Geflüchtete leben zur Zeit in Bochum, verteilt auf über 260 Unterbringungsstandorte im ganzen Stadtgebiet.
Sieben von ihnen haben in den letzten anderthalb Monaten für „Neu in Deutschland“ Texte verfasst, darunter ein Agrarwissenschaftler, eine Informatikerin, ein Petrochemiker und ein Englischlehrer im Ruhestand.
Sie schreiben hier – wohlgemerkt auf deutsch, manchmal allerdings auch ins Arabische übersetzt – über Erfahrungen und Erlebnisse, Missverständnisse, Menschen und Orte in Bochum, mal sehr berührend, mal durchaus amüsant, und nutzen so die Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Perspektiven darzulegen und Lebenswege zu schildern.

Leider nur acht Seiten hat das schmale Blatt, und wem das zu wenig ist, der darf sich auf die zweite Ausgabe freuen, die, so DreiViertel-Redakteurin Dorte Huneke-Nollmann, bereits im Frühjahr erscheinen soll. Darauf freut sich jedenfalls auch schon Bertram Frewer, schließlich hat das Kulturbüro der Stadt Bochum die kleine Zeitung mitfinanziert.

bertram frewer neu in deutschland bochum

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